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Oberfräser

Oft steht man im Haushalt immer wieder vor dem Problem, dass einige Holzarbeiten anstehen. Mal ist hier eine Fußleiste defekt, dann muss hier eine Schranktür erneuert werden oder man braucht neue Kisten für die Aufbewahrung im Keller. Letztendlich kostet die Anschaffung sehr viel Geld und wenn ein Schreiner beauftragt werden muss, steigen die Kosten dabei noch weiter in die Höhe. Allerdings muss das nicht sein. Denn wenn man handwerklich ein wenig geschickt ist und sich mit dem Thema beschäftigt, kann viele Holzarbeiten auch selbst in der heimischen Werkstatt anfertigen. Mehr zum Thema Oberfräser hier!Oberfräser

Wer sich jedoch an das Thema Holzwerken heranarbeiten oder eigene Projekte verwirklichen möchte, kommt um den Erwerb von einem Oberfräser nicht vorbei. Denn der praktische Oberfräser erledigt viele sonst sehr aufwendige Arbeiten Problemlos: Egal ob nuten, falzen, graten oder profilieren – all diese Fräselemente können einfach mit einem Oberfräser erledigt werden. Je nach Preisklasse und Leistung des Geräts können dieses auch sehr viel präziser und exakter Arbeiten, als man es selbst mit der Hand jemals könnte.

Wenn man sich einen solchen Oberfräser dann angeschafft hat, lassen sich viele Arbeiten einfach zu Zuhause erledigen und es miss kein Schreiner beauftragt werden. Außerdem kann die eigene Kompetenz mit dem Oberfräser langsam gesteigert und die Projekte immer anspruchsvoller werden. So können am Ende problemlos auch Möbel oder andere große Gegenstände selbstständig angefertigt werden. Und sind wir ehrlich: Möbel aus eigener Produktion erfüllen einen Raum mit sehr viel mehr Liebe als ein gekauftes Stück, weil einfach so viel Liebe und Arbeit in ihm steckt.

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Worin unterscheiden sich Oberfräser?

Oberfräser unterscheiden sich vor allem in der Leistung. Von der Leistung hängt meist das Ergebnis eines Projektes ab und wie kompliziert ein Oberfräser zu händeln ist. Es gibt sie von eher geringer Leistung (700 bis 900 Watt), über mäßige Leistung (1000 bis 1300 Watt) bis hin zu Geräten mit hoher Leistung (1400 Watt und höher). Je nach Leistung kann ein Gerät so sehr anspruchsvolle Arbeiten problemlos erledigen – diese Oberfräser verlangen dann aber auch das richtige Können.

Geringe Leistung (700 bis 900 Watt)

Bei diesen Geräten steht meist die Sicherheit im Vordergrund, da sie sehr gut verarbeitet und deshalb auch eher weniger dazu geneigt sind, eine Gefahr durch falsche Bedienung oder gar absplitternde Teile dazustellen. Dieser Oberfräser ist besonders gut für Anfänger, da hiermit schnell, einfach und mit wenig Vorwissen kleinere Holzarbeiten mit nicht zu hohem Anspruch gefertigt werden können. Aufgrund der geringen Leistung sind diese Oberfräser meist nämlich auch nicht schwer vom Gewicht her gesehen und liegen somit besser in der Hand.

Wichtig ist nur zu beachten, dass diese Oberfräser meist so konzipiert sind, dass die Tiefeneinstellung nicht für die Bearbeitung von Holz am Frästisch ausgelegt ist. Hier gilt es also, das Gerät freihändig zu bedienen und da kommt die Leichtigkeit des Geräts in Sachen Bedienung also gerade Recht. Problem ist hier nur, dass bei freihändiger Bearbeitung und dem geringen Gewicht die Präzision, die mit diesem Oberfräser möglich ist, nicht ganz zufriedenstellendes ist für anspruchsvolle Arbeiten. Aber wenn hier nur einfache Holzarbeiten wie die Erstellung von Kästen von belang sind, ist das Gerät perfekt. Aber auch Profiheimwerker, die mit langen Holzbalken arbeiten wollen, die nicht auf einen Frästisch passen, ist diese Art von Oberfräser durchaus als zusätzliches Gerät geeignet.

Mäßige Leistung (1000 bis 1300 Watt)

Bei einer solchen Leistung ist durchaus mehr Power dabei und deshalb können mit dieser Art der Oberfräse auch viele größere Projekte umgesetzt werden, die über kleine Arbeiten im Haushalt hinausgehen. Hier sind die Tiefeneinstellungen meist so konzipiert, dass das Gerät auf dem Frästisch eingesetzt werden kann. Das ist auch empfehlenswert, da diese Oberfräsen meist durchaus schwer sind und ein Freihandbetrieb außerordentliches Fingerspitzengefühl oder viel Erfahrung erfordert.

Preislich ist ein Oberfräser meist schon sehr günstig zu haben und eignet sich perfekt für den Hobbyhandwerker, der ein wenig Erfahrung besitzt und ab und zu kleine Ausbesserung an Holzmöbeln selbst vornimmt oder mittelgroße Projekte umsetzen möchte. Doch Vorsicht, bei besonders günstigen Geräten ist es mit der mangelnden Qualität in Sachen Verarbeitung nicht weit her. Dich auch günstige Modelle können durchaus sicher sein und sind genau richtig für einen Hobbyhandwerker, der den Oberfräser gelegentlich nutzen möchte.

Hohe Leistung (1400 Watt und höher)

Ein Oberfräser mit hoher Leistung ist besonders gut für Profiheimwerker und fortgeschrittene Holzwerker, die viel und intensiv mit einem Oberfräser arbeiten. Denn die Handhabung braucht zwar einiges ab Geschick und Erfahrung, aber wenn diese vorhanden ist, sind diese Fräsen perfekt. Durch ihr schweres Gewicht sind auch sie eher für den Gebrauch auf dem Frästisch geeignet und können durch ihre meist sehr präzise justierbare Tiefeneinstellung sehr genau gearbeitete Ergebnisse liefern.

Wichtig ist hier jedoch, zu beachten, dass die Anwendung Erfahrung erfordert oder sonst ein sehr hohes Verletzungsrisiko darstellen kann. Darüber hinaus sind diese Fräsen auch nicht immer ganz kostengünstig und deswegen sollte vor dem Kauf sowohl das eigene Können und auch der eigene Bedarf evaluiert werden.

Was sollte beim Oberfräser-Kauf beachtet werden?

Bei Oberfräser-Kauf sollte vor allem auf die qualitativ hochwertige Verarbeitung geachtet werden. Denn wer ein gut verarbeitetes Gerät erwirbt, das zudem aus sehr robusten Teilen gefertigt wurde, vermindert das Sicherheitsrisiko um ein Vielfaches. Denn viele wissen nicht, dass die meisten Verletzungen durch Oberfräsen stets durch das Gerät selbst entstehen, wie etwa durch die falsche Bedienung oder sich ablösende Teile.

Darüber hinaus sollte auch das Zubehör immer genau betrachtet werden. Denn einige Oberfräser kommen mit allerlei Schnickschnack, die ein gewöhnlicher Handwerker gar nicht braucht oder schnell selbst anfertigen oder zusammenstellen kann. Deswegen ist es wichtig, sich da zu informieren und das Zubehör anhand der anstehenden Projekte auszuwählen, bevor man unnötig viel Geld ausgibt, das vielleicht an einer anderen Stelle besser investiert gewesen wäre.

Hier nochmal zusammengefasst:

  • Oberfräser auf Verarbeitung und verarbeitetes Material überprüfen
  • Zubehör den Projekten anpassen

Welcher ist der Beste? Die Oberfräser im Test

Festool OF 1400 EBQ-Plus im Oberfräser Test

Dieser Oberfräser ist unser Testseiger, da er sowohl sehr gut verarbeitet ist, als auch eine qualitativ sehr hochwertige Arbeit leistet. Somit ist dieser sehr präzise und das Sicherheitsrisiko ist minimiert. Hier sollte allerdings beim Kauf auch in Erwägung gezogen werden, dass das Gerät sehr kostenintensiv ist. Wer jedoch Profiheimwerker ist und/oder auf ausgezeichnete Qualität und hervorragendes Zubehör setzt, sollte sich diesen Oberfräser leisten.

Makita RT0700CX2J im Oberfräser Test

Dieser Oberfräser ist besonders für angehende Holzwerker geeignet und perfekt dafür, sich an das Thema Abreiten mit Holz anzunähern. Die Leistung ist eher gering, genauso wie das Gewicht und deshalb ist dieser Oberfräser sehr gut für den Freihandbetrieb geeignet und es können einfache Projekte schnell und unkompliziert umgesetzt werden. Auch hier ist der Preis etwas höher, jedoch wird dafür eine ausgezeichnete Qualität geliefert, die keinerlei Wünsche offen lässt.

Bosch POF 1400 ACE im Oberfräser Test

Ein Oberfräser, der für eine Leistung von 1400 Watt sehr günstig zu haben ist und trotzdem sehr gut Arbeitsergebnisse leistet. Allerdings sind hier nicht so hochwertige Teile verbaut, wie bei den teureren Oberfräsen und deshalb ist die Lebensdauer bei intensiver Nutzung auch nicht so hoch. Allerdings ist dies der perfekte Fräser für Gelegenheits-Holzwerker, die das Gerät ab und zu nutzen um durchaus anspruchsvolle Projekte umzusetzen.

Einhell RT-RO 55 im Oberfräser Test

Dieser Oberfräser begeistert vor allem durch den Preis. Denn hier wird für einen geringen Preis ein durchaus gut verarbeiteter Oberfräser geboten. Von der Leistung her befindet er sich im mäßigen Bereich und ist auch eher ein Mittelgewicht. Das ist hervorragend für die, die das Gerät sowohl im Freihandbetrieb als auch auf dem Frästisch nutzen wollen. Hier gibt es allerdings einen Abzug für die Tiefeneinstellung, da diese nicht wirklich gut zu bedienen ist und deshalb nicht sehr präzise gearbeitet werden kann.

Arebos AR HE OF1200 im Oberfräser Test

Dieser Fräser war das günstigste Modell im Oberfräser Test. Leider stellt sich heraus, dass hier ein geringer Preis auch eine geringe Produktqualität bedeutet und das Zubehör zwar durchaus umfangreich ist, dafür aber auch an Qualität missen lässt. Wer jedoch nur gelegentlich eine nicht sehr anspruchsvolle Arbeit auf dem Frästisch erledigen möchte, ist mit diesem Modell gut beraten.

Triton MOF001 im Oberfräser Test

Der letzte Platz im Fräser Test. Diese Platzierung liegt keineswegs an der Qualität dieses Geräts. Denn das Arbeitsergebnis dieses leistungsstarken Oberfräsers ist hervorragend und auch in Sachen Sicherheit macht diesem Oberfräser so schnell niemand was vor. Jedoch gab es einen großen Abzug wegen des Ärgernisses, dass das Gerät mit einem Stecker geliefert wird, das nicht in eine deutsche Steckdose passt und deshalb noch getauscht werden muss und der Tatsache, dass trotz des hohen Preises keinerlei nennenswertes Zubehör mitinbegriffen ist.

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Fazit

Letztendlich kommt es eigentlich immer nur darauf an, dass die Oberfräse hinreichend gut verarbeitet ist und die Qualität der verarbeiteten Teile stimmt. Somit ist das Sicherheitsrisiko minimiert und es kann gut und problemlos gearbeitet werden.

Was die Leistung des Geräts angeht, kommt es immer auf das Vorhaben und auch auf das Können des Anwenders an. Denn wer viel kann und auch Spaß an großen Projekten in der heimischen Werkstatt hat, der sollte ruhig mehr ausgeben und sich viel Zubehör anschaffen. Denn letztendlich vergrößert die bessere Qualität aus den Spaßfaktor, da die Arbeitsergebnisse exzellent sind.

Wer jedoch nur ab und zu etwas reparieren möchte oder noch nicht mit dem Thema Holzwerken vertraut ist, kann durchaus auf eine Maschine mit wenig oder gemäßigter Leistung zurückgreifen. Die kosten meist nicht viel und reichen für kleine Arbeiten, die nicht viel Präzision brauchen, durchaus aus.